Beethoven - Das Genie, der Rebell, der Taube
mit dem Rubin Quartett und Schauspieler Uwe Kosubek
(für Menschn im Alter von 5 bis 99 Jahren - Dauer: ca. 60 Minuten)
Die Geschichte
Ein Streifzug durch Beethovens Leben und Schaffen von der Kindheit bis ins Alter – heiter und ernst
Ludwig van Beethoven ist im Paradies und sucht seine Mutter. Er möchte nämlich, dass sie ihm Pfannkuchen backt. Denn die von Ludwigs Mama sind die allerbesten. Ludwig fragt die Kinder, ob sie vielleicht seine Mutter gesehen haben und dann erzählt er: Welchen Unsinn er als Knirps gemacht hat (Eier geklaut – für die Pfannkuchen etc.), dass er sehr früh Klavier spielen konnte und der Vater ihn als den "jüngsten Konzertpianisten" aller Zeiten vermarktet hat. Von Mozart ist dann auch ein bisschen die Rede.
Ludwig kommt immer weiter ins Erzählen und berichtet von zahlreichen Ereignissen aus seinem Leben bis hin zu seinem Tod. Dabei spielen vier Engel, die er seine "vier Rubinchen" nennt, Stücke aus seinem Werk und führen musikalisch durch Ludwigs Lebensgeschichte. Es wird erzählt, gespielt und mit den Kindern ein Tänzchen und mehrere Liedchen gewagt. Aber bekommt Ludwig am Ende auch seine Pfannkuchen?
Die Musik
Mit Auszügen aus der grandiosen Streichquartett-Literatur Beethovens plus 5. Sinfonie (tatatataa) und der 9. Sinfonie (Freude schöner Götterfunken) und einigem zum Mitsingen.
Das Ensemble
Irmgard Zavelberg (1. Violine) - Jana Andraschke (2. Violine) - Martina Horejsi (Viola) - Ulrike Zavelberg (Cello) - Uwe Kosubek (Ludwig)
Von überwältigender Intensität ist das Spiel der vier Musikerinnen. Energisch und zupackend, wo es die musikalische Grundlage verlangt, dann wieder feinsinnig und sensibel, gelingt dem Rubin-Quartett jede Interpretation. Dabei reicht das Repertoire von sämtlichen Haydn-Quartetten über die Werke von Beethoven, Brahms, Schostakowitsch, Debussy und Bartok bis hin zu zeitgenössischer Literatur.
Engagements am Concertgebouw Amsterdam und Einladungen zu sämtlichen anderen wichtigen Konzertpodien Europas bereichern das Schaffen des Ensembles, ebenso das Zusammentreffen mit Pianisten wie Andrej Gavrilov und Julius Drake oder dem Tenor Ian Brostridge.
Zahlreiche Uraufführungen und CD-Einspielungen haben dem Rubin-Quartett längst internationalen Ruhm beschert und stießen stets auf begeisterte Kritiker. Starke künstlerische Impulse gaben nicht zuletzt Komponisten wie Helmut Lachenmann, Györgi Kurtág, Silvia Fómina und Sofia Gubaidulina, mit denen das Ensemble eng zusammenarbeitete.
Erste Preise bei renommierten Wettbewerben runden die Erfolgsgeschichte des Rubin-Quartetts ab. Mit seinen Kinderkonzertformaten ist das Ensemble regelmäßig bei den Veedelkonzerten der Philharmonie Köln zu Gast.